Aufgaben und Anliegen der Pädagogischen Akademie
"Akademie soll ein durchaus philosophisches Institut sein: nur eine Fakultät; die ganze Einrichtung zur Erregung und zweckmäßigen Übung der Denkkraft." Friedrich von Hardenberg (Novalis), Blüthenstaub-Fragmente
Wie kann eine freie Begegnung von Menschen entstehen und Leben werden? Für Jugendliche, die ihr eigenes Leben gestalten lernen wollen und in eine bestehende Gesellschaft hineinwachsen, ist sie von besonderer Bedeutung und heute mehr denn je in allen „Jugendbewegungen“ seit 100 Jahren. Wie kann dies im Milieu eines wirklich freien geistigen Lebens, bei der Ausgestaltung eigener Ideen und Impulse ebenso wie in der Achtung und dem Interesse gegenüber dem Anderen und seinen Fähigkeiten und Tätigkeiten, immer wieder neu geschaffen und gepflegt werden? In der Pädagogischen Akademie am Hardenberg Institut wird u. a. versucht, die Arbeitsprinzipien des freien Geisteslebens – geistige Produktivität und freie Empfänglichkeit - neu zu entdecken und für die Schulpraxis fruchtbar zu machen. Die Akademie versteht sich nicht als Institution, an der 'Gefundenes gelehrt wird', sondern als eine dezentrale Kooperation von und mit Menschen, die am geistigen Impuls der Waldorfpädagogik arbeiten wollen. Der Akademiekreis (Viviana Alvarez, Gisela Bartolain, Andre Bartoniczek, Karl-Martin Dietz, Mona Doosry, Gundel Fuchs, Jakob Fuchs, Frank Hussung, Britta Lichtenberg, Jürgen Paul, Mathias Vierl) trifft sich mehrmals jährlich zur Gestaltung der Akademie, mit der besonderen Bemühung um Anregung, Kontinuität und Forschung. Daneben gibt es arbeitsteilig durchgeführte Veranstaltungen an verschiedenen Orten: Kolloquia zu bestimmten Themen (auf Einladung) - Akademietage - Tagesseminare zu Schulführung, Partnerschaft zwischen Eltern und Lehrern, Moderation, Arten und Fähigkeiten des Denkens etc.; Jugendfragen - Publikationen.
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